13.06.2014 - Kind stirbt nach Unfall nache Langenwaldschanze


Schonach - Nach einem schweren Unfall auf Höhe der Langenwaldschanze am Freitagnachmittag ist ein fünfjähriges Mädchen seinen schweren Verletzungen erlegen. Das Mädchen, das bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen erlitten hatte, starb am Freitagabend in einer Freiburger Klinik.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geriet gegen 17 Uhr eine 34-jährige Autofahrerin, die von Schonach nach Schönwald unterwegs war, auf Höhe der Langenwaldschanze in der dortigen langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Die Ermittlungen ergaben, dass die Unfallverursacherin unter Alkoholeinfluss stand.

Beim Gegenlenken, so vermutet die Polizei, übersteuerte die Frau ihr Fahrzeug und stieß im spitzen Winkel gegen die linke hintere Tür eines entgegenkommenden Renaults, in dem eine Familie mit drei Kindern unterwegs war. Ein fünfjähriges Mädchen, das genau hinter dieser Tür saß, wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

Die Unfallverursacherin prallte im Anschluss noch mit voller Wucht frontal gegen einen hinter dem Renault fahrenden VW Golf, in dem eine Frau und zwei Kinder unterwegs waren.

Größte Rettungsaktion der vergangenen Jahre

Sieben Menschen wurden laut Polizei schwer verletzt - das fünfjährige Mädchen so schwer, dass es am Abend in einer Freiburger Klinik starb. Unter den Opfern waren noch weitere Kinder. Stofftiere und Spielzeug lagen zwischen den Trümmern auf dem Asphalt verstreut. Die 34-jährige Unfallverursacherin erlitt mittelschwere Verletzungen.

Daraufhin begann eine der größten Rettungsaktionen der vergangenen Jahre in Schonach. Unablässig trafen Feuerwehrleute, Sanitäter und Ärzte am Unglücksort ein.

Auf den Einsatz von schwerem Gerät konnte die Wehr verzichten, die Verletzten konnten auf normalem Wege aus den Fahrzeugen gerettet werden. Sieben Rettungswagen, ein Notarzt, fünf Hubschrauber, 17 Feuerwehrleute aus Schonach, zwei aus Nußbach, einer aus Schönwald sowie Polizisten und ein Unfallsachverständiger waren vor Ort. Die am schwersten Verletzten wurden in die umliegenden Kliniken geflogen. Im Einsatz war auch die Notfallseelsorge, die sich um traumatisierte Beteiligte kümmerte.

Der Sachschaden ist immens und laut Polizei bislang noch nicht zu beziffern. Die Kreisstraße war für mehrere Stunden komplett gesperrt.

Quelle: Schwarzwälder Bote 14.06.2014